Anschlussprofil

Ein Anschlussprofil benötigt man, um eine Fensterbank technisch sicher und optisch sauber unter dem Fenster zu montieren. Fensterbänke haben viele Vorteile. Sie sind dekorativ und praktisch, leiten das Regenwasser nach unten ab und werten das Fenster insgesamt auf. Anschlussprofile werden idealerweise bereits bei der Montage ans Fenster angebracht. Die eigentliche Fensterbank kann dann jederzeit problemlos nachgerüstet werden.

Prinzipbeispiel Anschlussprofil Neubau
Prinzipbeispiel Anschlussprofil Altbau

 

Welche Fensterbankanschlussprofile gibt es?

Es gibt Fensterbankanschlussprofile in unterschiedlichen Formen und Abmessungen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Neubauprofilen und Altbauprofilen. Altbauprofile werden in der Regel dann eingesetzt, wenn außen eine Steinbank im Bestand vorhanden ist und diese tiefer sitzt als die innere Fensterbank (siehe Prinzipbeispiel Altbau). Das Altbauprofil hat die Aufgabe diesen Höhenversprung auszugleichen. Neubauprofile werden eingesetzt, wenn Aluminium-Außenfensterbänke zum Einsatz kommen. Dieses Profil kann auch im Altbau eingesetzt werden, sofern der Höhenversatz von der inneren- auf die äußere Fensterbank sehr gering ist ist (siehe Prinzipbeispiel Neubau).

Im Onlineshop der Deutschen Fensterwerke entdecken Sie sechs verschiedene Anschlussprofile.

Im Konfigurator ist der Standard bei "ohne Anschlussprofile" gesetzt. Sofern Sie ein Anschlussprofil wünschen, aktivieren Sie bitte den Konfigurationsschritt "Fensterbankanschlussprofil".

Bitte beachten Sie, dass nur die Altbau Anschlussprofile 30 und 50 mm in Dekorfarben erhältlich sind. Diese werden automatisch bei der Auswahl einer Dekorfarbe im gewählten Dekorfarbenton geliefert. Neubauprofile werden im Farbton grau bzw. beige geliefert.

Neubau-Anschlussprofile sind dafür geeignet sowohl von außen als auch von innen Fensterbänke zu installieren. Sie können aber auch im Altbau eingesetzt werden, z.B. wenn im Bestand ein ausgeglichenes Höhenniveau zwischen Innen- und Außenfensterbank besteht und auch so verbleibt. Altbau-Abschlussprofile dagegen sind etwas anders aufgebaut. In der Regel werden diese eingesetzt, wenn ein Höhenversatz zwischen Innen- und Außenfensterbank besteht. Meist liegt die äußere Bank tiefer als die innere. Da das neue Fenster auf der Innenbank aufsitzt, entsteht ein Spalt nach unten auf die tiefer liegende Außenbank. Diese Lücke schließt das Altbauprofil optisch und technisch. Da das Anschlussprofil Teil des Fensters ist, muss dieses in der Bestellhöhe enthalten sein, unabhängig davon ob es sich um ein Neubau- oder ein Altbauprofil handelt.  

Da die klassischen Anschlussprofile zumeist 1-Kammerprofile sind empfiehlt es sich hinter diesen Profilen gut zu dämmen.

Installation der Anschlussprofile

Die Anbringung der Anschlussprofile ist vergleichsweise einfach. Die Profile werden in dafür vorgesehenen Klipsnuten eingesetzt und zusätzlich gegen verrutschen bzw. kippen verschraubt. Grundsätzlich gilt für alle Arten von Anschlussprofilen: Sie sind Teil des Fensters und müssen bei der Abdichtung des Fensters zum angrenzenden Baukörper integriert werden. Bei der Installation von Fensterbankabschlussprofilen im Altbau muss unbedingt auf eine fachgerechte und präzise Montage geachtet werden. Fenster sind ein sensibler und wichtiger Bestandteil beim Wärmeschutz. Damit die Heizenergie zuverlässig im Haus bleibt, müssen die Fenster ringsum gut gedämmt und abgedichtet sein. Dies gilt auch für etwaige Anschlussprofile. Achten Sie bei der Abdichtung der Fenster darauf, dass kein Wasser von außen eindringen kann, auch nicht im Bereich der Anschlussprofile. Die Abdichtung des Fenster muss von außen schlagregendicht sein und von innen dampfdicht. Es gilt das Grundprinzip der Fensterabdichtung: innen dichter als außen. Nach diesem Leitsatz sollten die Abdichtungsmaterialien ausgewählt und eingesetzt werden.